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VonStefan Damerau

Brötchen, Dinkelig

Brötchen, Dinkelig

Nach dem Brot wollte ich dann doch einmal auch (kleine) Brötchen backen. Und das schnell. Im Vollwert-Blog von Melanie und Sönke wurde ich dann fündig. Das dort vorgestellte und wunderbar beschriebene sowie bebilderte Rezept ist mir gleich beim ersten Nachbacken super gelungen. Verwendet habe ich die halben Mengen, bin ja nur einer.

So gut, dass ich bei der zweiten Runde statt Salz einen Esslöffel Agavendicksaft dazu gegeben habe. Und Rosinen. Denn Rosinenbrötchen haben ja auch was.

Natürlich sind diese Brötchen nicht so fluffig wie beim Bäcker gekaufte, aber dafür sind sie auch ohne Tricksereien. Und eben mit (Dinkel-) Vollkornmehl gebacken.
Ausprobieren lohnt sich! Und frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten. Am nächsten Tag (oder nach dem Auftauen) sind sie aber auch nach dem Toasten immer noch ein Genuss.

VonStefan Damerau

Süßkartoffel-Karotten Püree

Süßkartoffel-Karotten Püree

Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir im Fahrdorfer Fährhaus zum Essen, einen Gutschein verfuttern. Die Karte bot auch vegane Mahlzeiten, ich wählte stattdessen aber das Kalbssteak. Noch versorge ich mich einmal je Woche mit sonst fehlenden Eiweiße durch totes Tier. Muskelaufbau und so.

Gereizt hatte mich diese Auswahl auch wegen des dazu gereichten Pürees. Nicht wie sonst aus gewöhnlichen Kartoffeln sondern eins aus Süßkartoffeln und Karotten. Meine Zunge und mein Magen meinten: Gute Wahl!

Heute habe ich diese Idee selbst auf meine Art umgesetzt.

Püree und mehr vorm ersten Schnee

Zutaten

  • 1 große Süßkartoffel, halbiert
  • 2 große Karotten, halbiert
  • 2 mittelgroße Pastinaken
  • 16 große Rosenkohl Rosen
  • 4 mittelgroße Kartoffeln, halbiert
  • 10 Cherry Tomaten in rot und gelb, halbiert
  • 1 sonnengetrocknte Dattel (die mit Kern)

Gewürze

  • Salz
  • Pfeffer
  • Zimt

Zum Braten der Kartoffeln

  • Kokosöl

Dann …

  • Zutaten schälen/waschen, alles bis auf die Pastinaken und Dattel halbieren.
  • Eine Hälfte der Süßkartoffel und eine Karotte in kleinere Stückchen schneiden, zum späteren Pürieren.
  • Alles außer der Tomaten und Dattel in einem Topf mit etwas Salz rund 10 Minuten kochen; einfacher ist es, die Püree Zutaten in einem extra Topf zu kochen, die Kartoffeln vielleicht auch.
  • Die Kartoffel(hälften) zum Braten mit dem Pfeffer würzen, in Scheiben schneiden und in einer mit dem Kokosöl vorgeheizten Pfanne Braten.
  • Die Stückchen der halben Süßkartoffel und Karotte pürieren (viel angenehmer mit einer speziellen Presse)
  • Die Tomatenhälften zu den anderen noch kochenden Zutaten geben.
  • Das Püree in dem nun leeren Topf auf der noch heißen Kochplatte mit Hafermilch und Zimt verrühren.

Alles irgendwie auf einem Teller unterbringen. Ich musste noch eine Schüssel dazu nehmen.

Guten Appetit!

Für Mutige: Nach dem Essen die Dattel vernaschen. Statt Minzblättchen.

VonStefan Damerau

Vier Stunden satt Müsli

Vier Stunden satt Müsli Version 1.5

Mein Frühstück ist ein Müsli mit Haferflocken, Saaten, etwas Öl und mehr. Rund 20 Minuten vergehen, bis ich es aufgegessen habe.

Die Zutaten

Getreide

  • Rund 75g Haferflocken blütenzart und kernig, (halb/halb) oder mehr, je nach Hunger und Größe der Schüssel
  • Dinkel Flakes
  • Eine Handvoll Dinkel „Kabberergebäck“ nach Geschmack, idealerweise ohne Zucker (oder mit Einfachzucker)

Saaten usw.

  • 1 TL Hanf (kein psychoaktiver …)
  • 1 TL Sesam
  • 1 TL Leinsaat, geschrotet
  • 1 TL Chiasamen
  • 2 TL Sonnenblumenkerne
  • 4 TL Mandeln
  • 2 TL gehobelte Kokosnuss

Süßes

  • 2-4 TL Rosinen
  • 1 Streifen getrocknete Mango, in kleinere Stückchen geschnitten
  • 2-4 TL Müsli-Chrunchy nach Geschmack (ohne Zutaten von Weizenprodukten)

Alles gut vermischen

Flüssiges

  • 1 EL Leinöl
  • 1-2 TL Kokosöl

Kokosöl in einem Glas im heißen Wasserbad schmelzen, dann mit den Leinöl verrühren,
Das Leinöl direkt über das Müsli gießen und vermischen. Von dem bei Zimmertemperatur festen Kokosöl mit einem Löffel oder Messer die gewünschte Menge abkratzen und auch mit dem Müsli vermischen.

  • Ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 2-3 TL Agavensirup

So viel Süße ist mir inzwischen zu viel, die anderen Zutaten liefern bereits selbst genug natürliche Süße.

Dann …

Mit Soja-Reis Drink (oder je nach Vorliebe mit Hafer-, Mandel-, Dinkel-Drinks oder Muttermilch*) auffüllen und alles gut verrühren und zum Schluss noch frisches Obst dazugeben, am besten Beeren oder Kiwistückchen.

*: Kann auch die Mutter eines Kälbchens sein.

Bewusst genießen, also nicht vor dem PC oder mit Smartphone am Daumen  😛

Guten Appetit, gute Verdauung!

PS: Alle Zutaten und deren Mengen sind meine derzeitigen Favoriten, nichts davon ist und gerade die Mengen sind variabel.

VonStefan Damerau

Dinkelbrot

Dinkel/Roggen Kürbiskernbrot

Mal ein ganz anderes Thema (and German language only, sorry)
Weizen freies, Gluten armes Brot, sehr lecker und selbst gebacken, ohne Backmischung. Und außerdem schnell gemacht, da der Teig trotz Hefe nicht erst ewig zum Gehen herumstehen muss.

Original Mengen

Mehl und Co.

350g Dinkelmehl Type 630
350g Roggen Vollkornmehl
130g Kürbiskerne (oder Sonnenblumenkerne)

Hefe und Co.

1 Würfel Hefe
28g Salz
3 EL Weinessig
650ml lauwarmes Wasser
Hefe und Co. in eine Rührschüssel geben und die Hefe mit Schneebesen verrührend „auflösen“.
Mehl und Co. dazu geben und mit Knethaken für 5 Minuten vermengen.
Eine Kasten Backform (25er reicht nicht!) fetten.
Im Original wurde Butter verwendet, aber es geht auch mit Kokosöl, welches bei Zimmertemperatur nicht flüssig ist)
wenn gewünscht Für die Optik mit Dinkel- oder Haferflocken ausstreuen (oder Sesam, oder …), auch die Seitenwände.
Die gefettete Form mit Mehl bestäuben ist auch eine Möglichkeit.
Den Teig einfüllen
Die Backform mit dem Teig in den nicht vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene stellen.
Ohne Umluft den Ofen auf 210 °C heizen und den Teig ca. 70 Minuten backen.
Hier kann man das Brot nach ca. 60 Minuten aus der Form stürzen und zehn weitere Minuten weiter im Ofen backen, um eine noch ein wenig knusprigere Kruste zu erhalten.
Klingt das Brot beim darauf klopfen „hohl“ ist es richtig gebacken. Alternativ kann man das Brot auch mit einem Holzspieß einstechen und wieder herausziehen, dabei darf kein Teig mehr an ihm haften.

Für eine 25er Kastenform

Mehl und Co.

175g Dinkelmehl Type 630
175g Roggen Vollkornmehl
65g Kürbiskerne (oder Sonnenblumenkerne)
1 Tüte Trockenhefe

Salz und Flüssiges

28g 14g Salz
2 EL Weinessig
375ml lauwarmes Wasser

Die Trockenhefe hier zu Mehl und Kürbiskernen geben und alles gründlich verrühren. Das Mehl habe ich dabei vorher noch gesiebt. Anschließend Salz und Flüssigkeiten dazu geben und weiter verfahren wie beim Original Rezept

Die Menge Trockenhefe kann sicher auch auf eine halbe oder 3/4 Tüte verringert werden.