Autor-Archiv Stefan Damerau

VonStefan Damerau

Fakezipan

Fakezipan – Veganes Marzipan mit weniger Zucker

Nachdem ich Ende 2016 meine Ernährung umgestellt hatte, konnte ich gewöhnliches Marzipan nicht mehr ertragen, die Berge von Zucker darin waren mir einfach zu viel, zu viel Süße.
Vor einiger Zeit bin ich über ein Rezept für Vegane Zimtsterne gestolpert und habe festgestellt, dass eine leichte Varianten desselben dem Geschmack von Marzipan sehr nahe kommt, und das (noch) ganz ohne Rosenwasser.

Die Zutaten

  • 1 EL (ca. 10g) Chia Samen
  • 4 EL (ca. 30-40g) Wasser
  • 100g Mandeln, gemahlen
  • ca. 25g Kokosblütensirup (oder eine andere Süße in flüssiger Form)

Zubereitung

Die Chiasamen mit dem Wasser bedecken und mehrere Stunden quellen lassen. Chiasamen bilden dabei eine zähe Masse, die hervorragende Bindeeigenschaften besitzt (die lassen sich auch als Ei-Ersatz in Kuchen verwenden).

Diesen Pudding gemeinsam mit den Mandeln und dem Sirup in eine Rührschüssel geben und gründlich (mit einem Handrührgerät oder Küchenmaschine) verrühren. Wenn diese Masse zu zäh ist, nach und nach ein wenig mehr Wasser hinzugeben. Wenn die Masse nicht süß genug für die eigenen Geschmackspräferenzen ist, einfach mehr von der flüssigen Süße hinzugeben.

Den „Teig“ in hitzebeständige Formen geben.
Das ganze bei 170° C im Backofen für rund fünf Minuten backen. Dieser Schritt kann allerdings auch entfallen, da die rohe Masse ebenso genossen werden kann. Die ist halt bloß schmieriger und die einzelnen Stückchen kleben aneinander.

VonStefan Damerau

Brötchen, Dinkelig

Brötchen, Dinkelig

Nach dem Brot wollte ich dann doch einmal auch (kleine) Brötchen backen. Und das schnell. Im Vollwert-Blog von Melanie und Sönke wurde ich dann fündig. Das dort vorgestellte und wunderbar beschriebene sowie bebilderte Rezept ist mir gleich beim ersten Nachbacken super gelungen. Verwendet habe ich die halben Mengen, bin ja nur einer.

So gut, dass ich bei der zweiten Runde statt Salz einen Esslöffel Agavendicksaft dazu gegeben habe. Und Rosinen. Denn Rosinenbrötchen haben ja auch was.

Natürlich sind diese Brötchen nicht so fluffig wie beim Bäcker gekaufte, aber dafür sind sie auch ohne Tricksereien. Und eben mit (Dinkel-) Vollkornmehl gebacken.
Ausprobieren lohnt sich! Und frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten. Am nächsten Tag (oder nach dem Auftauen) sind sie aber auch nach dem Toasten immer noch ein Genuss.

VonStefan Damerau

Kokosmakronen ohne Ei und ohne Zucker

Kokosmakronen ohne Ei und ohne Zucker

Kokosöl war und ist ein entscheidender Bestandteil meiner Ernährungsstrategie. Aber Die Kokosnuss hat ja noch mehr als nur Öl zu bieten. Und eine Leckerei aus dem Fruchtfleisch sind Kokosmakronen.
Die gewöhnlichen Rezepte oder gar Fertigprodukte enthalten aber alle nicht nur Eier sondern auch eine stattliche Menge Industrie Zucker. Ist beides so gar nicht meins.

Also selbst welche backen. Schon vorher hatte ich mir überlegt, dass gekochter Reis eigentlich auch ein wunderbares Bindemittel ist. Und wie Kokosfleisch ist der – normale – auch weiß. Also habe ich mal einfach probiert einen ersten experimentellen Anlauf gestartet. Und er hat funktioniert. Das Rezept ist dann der zweite Anlauf, dieses Mal mit Gewichten/Volumina.w

Die Zutaten

Die Makronen

  • 250ml Kokoswasser (oder einen der zahlreichen Kein-Milch-Drinks wie z.B. Soja-Reis-Dink)
  • 100g Basmatireis
  • 60g Kokosraspel

Die Glasur und Süße

  • 1TL Kakaopulver
  • Nach Geschmack Agavendicksaft oder Kokosblütensirup oder …

Zubereitung

Das Kokoswasser im geschlossenen Topf zum Kochen bringen und den Reis hinzugeben. Den so lange Kochen, bis er (fast) das ganze Wassert aufgenommen hat.
Den Reis und die Kokosraspel in einer Rührschüssel gründlich vermengen.
Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backbleck aus der Masse Makronen formen und bei 200° 180° rund 20-30 Minuten backen, bis der Boden und einzelne „Spitzen“ braun werden.
Das Kakaopulver mit dem Sirup zu einer ebenmäßigen Glasur verrühren. Mehr Kakaopulver geht natürlich auch.
Die Glasur über die Makronen gießen und (über Nacht) einziehen lassen und servieren.

Oder alle selbst auffuttern 😉

Die klassische Makronenform muss man natürlich gar nicht nachbauen.

VonStefan Damerau

4 Stunden satt Müsli v2.0

4 Stunden satt Müsli v2.0

Seit einiger Zeit genieße ich morgens ein verbessertes Müsli. Ein Update der ersten Version meines Frühstücksmüslis

Darin enthalten sind

Basismüsli

  • Je 250g kernige und blütenzare Haferflocken
  • 50g Dinkelflocken
  • 100g Knabbergetreide – Seitenbacher Ballastoos oder ähnliches
  • 50g Quinoaflocken

Saaten usw.

Je ein T(ee)L(öffel)

  • Leinsamschrot
  • Quinoasamen
  • Chiasamen
  • Hanfsamen
  • Sesam
  • Kürbiskerne
  • Sonnenblumenkerne
  • Mandeln

Außerdem

  • Zwei oder mehr Teelöffel gepuffter Amarant
  • Ein (großer) Kaffeelöffel Rosinen

Öle

  • 3 TL Leinöl
  • 1-2 TL Kokosöl (kein Palmin)

Beeren oder Obst

Nach Geschmack zum Beispiel

  • Heidelbeeren
  • Himbeeren
  • Brombeeren
  • Kiwi

oder/und anderes

Die nasse Basis

Je nach Geschmack

  • Soja-Drink
  • Getreide-Drinks
  • Mandeldrink
  • Saft (Orangensaft ist bäh dafür)
  • Milch (geh mir weg damit!)

Zubereitung

In eine Müslischale die Saaten usw. geben, das Kokosöl stückchenweise dazu. Je nach Größe der Müslischale und eigenem Hunger auffüllen mit dem Basismüsli und alles verrühren und mit der nassen Basis auffüllen.

Während das Müsli zieht die Beeren dazu, PC aus, Smartphone, Zeitung und Buch zur Seite legen und das Frühstück bewusst genießen.

Ihm zuschauen ist auch OK

VonStefan Damerau

Haferkuchen

Haferkuchen

(Oder Müslikuchen)

Nach einem Tipp habe ich mir das Haferkekse Rezept zur Vorlage für einen Kuchen genommen und einen Versuch gestartet.
Ich habe dafür die 2,5-fache Menge der Pampe vorbereitet, also je 250g Haferflocken beider Sorten, in diesem Fall 250ml Hafermilch statt Sojadrink und 2,5 Esslöfel Zuckerrübensirup.

Zutaten

  • Die Haferkeks-Pampe
  • 2 große Bananen, halbiert und in Scheiben geschnitten
  • ca. 200ml (Soja)Joghurt (genug, dass dieser später die Bananen zudeckt)
  • Kein weiterer Zucker, kein Mehl und keine Eier

Dann …

  • Eine Springform mit Backpapier auslegen
  • Den Boden mit der Pampe vollständig auf ca. einen halben Zentimeter Höhe bedecken, dabei
    • die verteilte Pampe mit einem in Wasser getauchten Esslöffel glatt streichen
  • Entlang der äußeren Kante rund einen Zentimeter hoch eine Pampe-Mauer verteilen und auch die mit dem Esslöffel glatt streichen und dabei die Fuge abdichten.
  • Den Backofen auf 180° Celsius vorheizen
  • Den Boden mit den Bananenscheiben auslegen
  • Die ausgelegten Bananenscheiben mit dem Joghurt bedecken und diesen mit einem (nicht in Wasser getauchten!) Löffel glatt streichen

Das sieht dann in etwa so aus

  • Die Springform auf einem Rost auf mittlerer Schiene im Ofen für 20 Minuten Backen
  • Den fast fertigen Kuchen aus der Springform befreien und noch auf dem Backpapier weitere zwei Minuten auf dem Rost backen, damit der Boden fester/knuspriger wird.

Damit ist der Kuchen fertig und kann zum abkühlen aus dem Ofen genommen werden.

Yummy!

Guten Appetit!


Auch hier ist Experimentieren herzlich willkommen, zum Beispiel

  • Vor dem Verteilen der Pampe den Boden der Springform mit Saaten oder anderen Zutaten bestreuen
  • Statt Bananen anderes Obst auslegen. Kirschen oder Aprikosen sind da ja die Klassiker
  • Statt Joghurt eine andere Flüssigkeit über die Früchte gießen (lieber keinen Bauschaum!)
VonStefan Damerau

Haferkekse

Haferkekse ganz unraffiniert

Nachtrag: Kekse als Cookies of Color

Kekse kann man auch ohne (raffinierten) Zucker backen. Zum Süßen eignet sich dann zum Beispiel Honig oder Agavensirup. Letzterer ergibt bei der gleichen Menge (und weniger Kalorien) dann sogar mehr Süße als Honig. Auch ganz ohne zugesetzte Süße könnten diese Kekse schmecken. Je nachdem, wie sehr man schon durch anderen Naschkram (oder Rauchen) betäubte Geschmacksnerven hat.

Zutaten

  • 100g Haferflocken, kernig
  • 100g Haferflocken, blütenzart
  • 100ml Soja-Reis-Drink
    oder Hafer-, Mandel-, Dinkel-, …-Drink (oder „Kuhmilch“)
  • (optional) 1EL Agaven Sirup
    oder Honig, Zuckerrüben Sirup, …

Für den Bodenbelag

  • Sesam
  • Sonnenblumenkerne
  • Chia
  • Quinoa
  • (Nutz-)Hanf
  • Ballastoos

Für die Dekoration

  • Rosinen oder Sultaninen
  • Cranberries
  • Nüsse wie Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, …

Dann …

  • Die Haferflocken in einer Rührschüssel vermischen, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
  • Die „Milch“ und den Sirup zu einer gleichmäßigen Mischung verrühren. Ein Schneebesen sollte reichen, ich bevorzuge aber einen Spiralbesen
  • Diese Mischung nun über die Haferflocken gießen und mit einem Kochlöffel gründlich unterrühren, bis die ganze Milch von den Haferflocken aufgenommen wurde.
  • Diese Haferpampe für ein paar Minuten (weniger als fünf reichen) quellen lassen.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mehrere Plätze (für die Plätzchen Schenkelklopfer) mit dem Bodenbelag bestreuen

    Das Zwischenresultat mit bereits einer gelegten Reihe Haferpampe

Die nächsten Arbeitsschritte sind mit befeuchteten Händen und Löffel einfacher, dann klebt die Pampe nicht so sehr an den Fingern.

  • Von der Haferpampe mit einem Esslöffel jeweils rund walnussgroße Kleckse entnehmen und auf dem Bodenbelag verteilen. Dort platt drücken, so dass sie flacher als 1cm sind.
  • Den Backofen auf 200° Celsius vorheizen.
  • Die Oberfläche der Plätzchen mit einem in Wasser getauchten Pinsel bestreichen, dann die Dekoration verteilen und leicht in die Pampe drücken, anschließend noch einmal mit dem gewässerten Pinsel überstreichen.

    Das belegte Backblech

  • Das Backblech in den Ofen auf mittlere Schiene schieben und die Kekse rund 20 Minuten backen.
  • Nach 18 Minuten schauen, ob die Kekse schon am Rand braun geworden sind und auch die restliche Masse nicht mehr zu feucht und weich ist.

    Die fertigen Kekse

  • Die nun fertigen Kekse einfach vom Backpapier abziehen und in einer Schale servieren.

Mehr oder weniger Süße bleibt natürlich je nach persönlicher Vorliebe jedem selbst überlassen.

Auch der Pampe können noch weitere Zutaten hinzugefügt werden, so dass die Kekse insgesamt noch mehr an ein Müsli erinnern. Dann werden die 100ml Flüssigkeit aber wohl zu viel oder zu wenig sein, damit die Paste gut bearbeitet werden kann und/oder knusprig gebacken wird.
Experimentieren dabei ist sinnvoll, und lecker!

Guten Appetit!


Cookies of Color

Oder politisch nicht korrekt: Brownies

Wenn Ihr das Rezept um Kakaopulver erweitert, werden die Kekse wunderbar dunkel und lassen sich als Hafer Brownies reichen.

Hierfür einfach Kakopulber ein Fünftel des Gewichts der beiden Sorten Haferflocken vor dem Zugeben der Sojamilch in der Flockenmischung verrühren. Bei jeweils 100g Kernige und Blütenzarte also 40g Kakaopulver. Kein Kaba, Nesquick oder derartiges, sondern reines (schwach entölte) Kakaopulver!

Dadurch wird mehr von der Flüssigkeit gebunden, gießt also die von Euch gewählte Milchsorte nach. Mehr als eine Tasse sollte nicht notwendig sein.
Von der Süßte geht auch etwas verloren, hier könnt Ihr ebenso statt z.B. einem dann zwei Esslöffel mit der Sojamilch verrühren.

 

In beide Varianten können übrigens auch getrocknete Rosinen, Sultaninen, Cranberries (es ist schwer, ungezuckerte in normalen Geschäften zu besorgen) oder ähnliches gegeben werden. Dadurch erhaltet Ihr dann stellenweise noch weitere und intensivere Süße.

VonStefan Damerau

Süßkartoffel-Karotten Püree

Süßkartoffel-Karotten Püree

Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir im Fahrdorfer Fährhaus zum Essen, einen Gutschein verfuttern. Die Karte bot auch vegane Mahlzeiten, ich wählte stattdessen aber das Kalbssteak. Noch versorge ich mich einmal je Woche mit sonst fehlenden Eiweiße durch totes Tier. Muskelaufbau und so.

Gereizt hatte mich diese Auswahl auch wegen des dazu gereichten Pürees. Nicht wie sonst aus gewöhnlichen Kartoffeln sondern eins aus Süßkartoffeln und Karotten. Meine Zunge und mein Magen meinten: Gute Wahl!

Heute habe ich diese Idee selbst auf meine Art umgesetzt.

Püree und mehr vorm ersten Schnee

Zutaten

  • 1 große Süßkartoffel, halbiert
  • 2 große Karotten, halbiert
  • 2 mittelgroße Pastinaken
  • 16 große Rosenkohl Rosen
  • 4 mittelgroße Kartoffeln, halbiert
  • 10 Cherry Tomaten in rot und gelb, halbiert
  • 1 sonnengetrocknte Dattel (die mit Kern)

Gewürze

  • Salz
  • Pfeffer
  • Zimt

Zum Braten der Kartoffeln

  • Kokosöl

Dann …

  • Zutaten schälen/waschen, alles bis auf die Pastinaken und Dattel halbieren.
  • Eine Hälfte der Süßkartoffel und eine Karotte in kleinere Stückchen schneiden, zum späteren Pürieren.
  • Alles außer der Tomaten und Dattel in einem Topf mit etwas Salz rund 10 Minuten kochen; einfacher ist es, die Püree Zutaten in einem extra Topf zu kochen, die Kartoffeln vielleicht auch.
  • Die Kartoffel(hälften) zum Braten mit dem Pfeffer würzen, in Scheiben schneiden und in einer mit dem Kokosöl vorgeheizten Pfanne Braten.
  • Die Stückchen der halben Süßkartoffel und Karotte pürieren (viel angenehmer mit einer speziellen Presse)
  • Die Tomatenhälften zu den anderen noch kochenden Zutaten geben.
  • Das Püree in dem nun leeren Topf auf der noch heißen Kochplatte mit Hafermilch und Zimt verrühren.

Alles irgendwie auf einem Teller unterbringen. Ich musste noch eine Schüssel dazu nehmen.

Guten Appetit!

Für Mutige: Nach dem Essen die Dattel vernaschen. Statt Minzblättchen.

VonStefan Damerau

Vier Stunden satt Müsli

Vier Stunden satt Müsli Version 1.5

Mein Frühstück ist ein Müsli mit Haferflocken, Saaten, etwas Öl und mehr. Rund 20 Minuten vergehen, bis ich es aufgegessen habe.

Die Zutaten

Getreide

  • Rund 75g Haferflocken blütenzart und kernig, (halb/halb) oder mehr, je nach Hunger und Größe der Schüssel
  • Dinkel Flakes
  • Eine Handvoll Dinkel „Kabberergebäck“ nach Geschmack, idealerweise ohne Zucker (oder mit Einfachzucker)

Saaten usw.

  • 1 TL Hanf (kein psychoaktiver …)
  • 1 TL Sesam
  • 1 TL Leinsaat, geschrotet
  • 1 TL Chiasamen
  • 2 TL Sonnenblumenkerne
  • 4 TL Mandeln
  • 2 TL gehobelte Kokosnuss

Süßes

  • 2-4 TL Rosinen
  • 1 Streifen getrocknete Mango, in kleinere Stückchen geschnitten
  • 2-4 TL Müsli-Chrunchy nach Geschmack (ohne Zutaten von Weizenprodukten)

Alles gut vermischen

Flüssiges

  • 1 EL Leinöl
  • 1-2 TL Kokosöl

Kokosöl in einem Glas im heißen Wasserbad schmelzen, dann mit den Leinöl verrühren,
Das Leinöl direkt über das Müsli gießen und vermischen. Von dem bei Zimmertemperatur festen Kokosöl mit einem Löffel oder Messer die gewünschte Menge abkratzen und auch mit dem Müsli vermischen.

  • Ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 2-3 TL Agavensirup

So viel Süße ist mir inzwischen zu viel, die anderen Zutaten liefern bereits selbst genug natürliche Süße.

Dann …

Mit Soja-Reis Drink (oder je nach Vorliebe mit Hafer-, Mandel-, Dinkel-Drinks oder Muttermilch*) auffüllen und alles gut verrühren und zum Schluss noch frisches Obst dazugeben, am besten Beeren oder Kiwistückchen.

*: Kann auch die Mutter eines Kälbchens sein.

Bewusst genießen, also nicht vor dem PC oder mit Smartphone am Daumen  😛

Guten Appetit, gute Verdauung!

PS: Alle Zutaten und deren Mengen sind meine derzeitigen Favoriten, nichts davon ist und gerade die Mengen sind variabel.

VonStefan Damerau

Dinkelbrot

Dinkel/Roggen Kürbiskernbrot

Mal ein ganz anderes Thema (and German language only, sorry)
Weizen freies, Gluten armes Brot, sehr lecker und selbst gebacken, ohne Backmischung. Und außerdem schnell gemacht, da der Teig trotz Hefe nicht erst ewig zum Gehen herumstehen muss.

Original Mengen

Mehl und Co.

350g Dinkelmehl Type 630
350g Roggen Vollkornmehl
130g Kürbiskerne (oder Sonnenblumenkerne)

Hefe und Co.

1 Würfel Hefe
28g Salz
3 EL Weinessig
650ml lauwarmes Wasser
Hefe und Co. in eine Rührschüssel geben und die Hefe mit Schneebesen verrührend „auflösen“.
Mehl und Co. dazu geben und mit Knethaken für 5 Minuten vermengen.
Eine Kasten Backform (25er reicht nicht!) fetten.
Im Original wurde Butter verwendet, aber es geht auch mit Kokosöl, welches bei Zimmertemperatur nicht flüssig ist)
wenn gewünscht Für die Optik mit Dinkel- oder Haferflocken ausstreuen (oder Sesam, oder …), auch die Seitenwände.
Die gefettete Form mit Mehl bestäuben ist auch eine Möglichkeit.
Den Teig einfüllen
Die Backform mit dem Teig in den nicht vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene stellen.
Ohne Umluft den Ofen auf 210 °C heizen und den Teig ca. 70 Minuten backen.
Hier kann man das Brot nach ca. 60 Minuten aus der Form stürzen und zehn weitere Minuten weiter im Ofen backen, um eine noch ein wenig knusprigere Kruste zu erhalten.
Klingt das Brot beim darauf klopfen „hohl“ ist es richtig gebacken. Alternativ kann man das Brot auch mit einem Holzspieß einstechen und wieder herausziehen, dabei darf kein Teig mehr an ihm haften.

Für eine 25er Kastenform

Mehl und Co.

175g Dinkelmehl Type 630
175g Roggen Vollkornmehl
65g Kürbiskerne (oder Sonnenblumenkerne)
1 Tüte Trockenhefe

Salz und Flüssiges

28g 14g Salz
2 EL Weinessig
375ml lauwarmes Wasser

Die Trockenhefe hier zu Mehl und Kürbiskernen geben und alles gründlich verrühren. Das Mehl habe ich dabei vorher noch gesiebt. Anschließend Salz und Flüssigkeiten dazu geben und weiter verfahren wie beim Original Rezept

Die Menge Trockenhefe kann sicher auch auf eine halbe oder 3/4 Tüte verringert werden.